Emily Weede Bürgermeisterkandidatin

 

Auf einer besonderen Mitgliederversammlung der CDU Seevetal am 30. Oktober 2020 wurde Emily Weede einstimmig als Kandidatin für das Bürgermeisteramt gewählt. Der Saal der Burg Seevetal war entsprechend der Corona-Verordnungen hergerichtet, die Anwesenden wurden gebeten, während der Versammlung ständig Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Die Gemeindeverbandsvorsitzende Sybille Kahnenbley begrüßte die CDU-Mitglieder, darunter auch Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen sowie den örtlichen Landtagsabgeordneten Dr. Bernd Althusmann.

Nachdem Martina Oertzen im Januar d. J. bekannt gegeben hatte, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen, beauftragte der Vorstand der CDU Seevetal eine Findungskommission mit der Suche einer Kandidatin/eines Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Neben CDU-Mitgliedern aus Partei und Fraktion haben auch Gemeindebürgermeisterin Martina Oertzen sowie die CDU-Kreisvorsitzende Britta Witte an dem Auswahlverfahren mitgewirkt. Acht potenzielle Bewerber/-innen stellten sich den Fragen der Findungskommission.

Ende September gab die Kommission ihren Vorschlag bekannt: Die Mitglieder hatten sich einstimmig für Emily Weede entschieden. Der CDU-Gemeindeverbandsvorstand schloss sich ebenfalls einstimmig dieser Entscheidung an.

Emily Weede begann ihre Vorstellungsrede mit den Worten: „Unsere Gemeinde ist meine Heimat. Die Menschen, die Dörfer, die Landschaft haben mich geprägt, ich brenne für Seevetal!“

Politisches Engagement hat für E. Weede Tradition. Der Großvater war nach dem 2. Weltkrieg erster Bürgermeister von Hittfeld und als stellv. Landrat für die Unterbringung der Flüchtlinge im Landkreis Harburg zuständig. Ihr Vater war Kreistagsabgeordneter und seit der Gründung Seevetals im Jahr 1972 bis zu seinem Tod im Jahr 1980 Mitglied im Seevetaler Rat.

Sie selbst ist seit 38 Jahren CDU-Mitglied, war 12 Jahre Vorsitzende des Ortsverbands Hittfeld und engagierte sich bis 2001 in Ortsrat, Gemeinderat und Kreistag. Danach hatte die Familie Vorrang – und 2012 kam dann noch ihr großes Engagement für die Karoxbosteler Mühle. Emily Weede wurde 1. Vorsitzende des Vereins Wassermühle Karoxbostel e.V., der mittlerweile der mitgliederstärkste Mühlenverein Deutschlands ist.

Emily Weede erklärte weiter zu ihren Motivationen für das Bürgermeisteramt: „Ich verfüge über ein großes Netzwerk, das über die Gemeinde und den Landkreis hinausreicht – nicht nur im politischen, sondern auch im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich. Seevetal braucht für die vor uns liegenden schweren Aufgaben und Entscheidungen eine Person, die ausgleichend und nicht polarisierend wirkt.“

Sie erklärte, dass die einzelnen Ortschaften der Gemeinde Seevetal ihre Identität erhalten sollten, insbesondere wenn es darum geht, neuen Wohnraum zu schaffen, um die Attraktivität Seevetals als Wohnstandort zu erhalten.

Gewerbeansiedlungen sind sehr wichtig, die Zahl der qualifizierten Arbeitsplätze und die Branchen müssen im Auge behalten werden. Hier sind Wirtschafts- und Innovationsförderung für die nächsten Jahre ein wichtiger Faktor.

Zwei große Problemfelder stehen ebenfalls auf der Agenda: Die Decatur-Brücke und die Tank- und Rastanlage in Meckelfeld. Sollte die Brücke tatsächlich saniert werden können, müssen trotz der zu erwarteten Steuerausfälle wegen der Corona-Pandemie erhebliche Mittel im Gemeindehaushalt bereitgestellt werden. Denn die Brücke ist wichtig für die Anbindung an die Bahn und die Verbindung von Ortschaften. Bei der Tank- und Rastanlage ist nicht nur die Lärm- und Verkehrsbelastung zu berücksichtigen, sondern auch der immense Flächenverbrauch von 25 Hektar. Das hat massive Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Bei beiden Projekten ist die Gemeinde Seevetal auf Unterstützung und Kooperation von Kreis, Land und Bund angewiesen.

„Seevetal hat eine sehr attraktive Infrastruktur in den Bereichen Kindergärten und Schulen. Zukünftig gilt es, den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft in den Fokus zu nehmen. Neue Wohnstrukturen und die Umnutzung von vorhandenen Gebäuden sind gefragt. Für Ältere muss Wohnen und Pflege in ihren Heimatorten möglich sein. Die Gemeinde darf dieses Feld nicht nur Investoren überlassen, sie muss beraten und lenkend tätig werden. Gleiches gilt für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz; hier sollten wir einen wissenschaftlich fundierten gesellschaftlichen Konsens anstreben. Ebenso ist die Digitalisierung eine große Aufgabe. Alle Menschen müssen mitgenommen und nicht Teile der Gesellschaft abgehängt werden. Die Gemeinde muss Innovationen nutzen, um die Lebensqualität der Bürger zu gewährleisten. All diese Aufgaben wahrnehmen zu können, setzt einen soliden Haushalt voraus. Durch die Corona-Pandemie wird es zu sinkenden Steuereinnahmen kommen, mit denen wir sicherlich in den nächsten Jahren planen müssen. Das sind große Herausforderungen, ich bin mir aber sicher, dass wir sie zusammen meistern können.“

Nach dieser Rede wurde gewählt. Das Wahlergebnis war klar und einstimmig. Emily Weede bedankte sich für das hervorragende Ergebnis und das Vertrauen der Mitglieder.

Sybille Kahnenbley schloss die Nominierungsveranstaltung mit den Worten: „Wir freuen uns, dass wir unsere Kandidatin für das Seevetaler Bürgermeisteramt aufgestellt haben, und erwarten eine spannende Wahlkampfzeit, die unter den derzeitigen Umständen besonders kreativ gestaltet werden muss.“

Weiterhin bedankte sie sich für die „Corona-Disziplin“ der Anwesenden und beim Team der Burg Seevetal für die Hilfe beim Herrichten des Tagungsraums.

Text Brigitte Goetze

Fotos B. Goetze und W. Weede

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