Der „Niedersächsische Weg"

Mehr Artenvielfalt für Seevetal

 

 

 

Statt auf Verbote zu setzen und immer neue Forderungen an die Landwirte zu stellen, wollen die CDU und ihre Bürgermeisterkandidatin Emily Weede den „Niedersächsischen Weg“ für Seevetal. „Der Niedersächsische Weg ist eine bundesweit einmalige Vereinbarung zwischen dem Landvolk Niedersachsen, dem Nabu, der Landwirtschaftskammer, dem BUND sowie dem Landwirtschafts- und Umweltministerium. Das Papier verpflichtet die Akteure, konkrete Maßnahmen für einen verbesserten Natur-, Arten- und Gewässerschutz umzusetzen", erläuterte Emily Weede bei einem Informationsaustausch auf dem Kartoffelhof Maack in Lindhorst. Der Niedersächsische Weg honoriere den Einsatz der Landwirte für die Artenvielfalt. „Das ist auch der richtige Weg für Seevetal“, betonte Emily Weede.

 

 

Die Bürgermeisterkandidatin und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Seevetaler Gemeinderat, Frank Schmirek, besuchten den konventionell bewirtschafteten Betrieb von Jürgen Maack in Lindhorst. Der 59-jährige Landwirtschaftsmeister, der den Kartoffelhof Maack vor über 30 Jahren von seinem Vater Werner Maack übernommen hatte, erläuterte den beiden Gästen, wie er seinen Betrieb zukunftsorientiert aufgestellt hat und dabei noch viel für die Artenvielfalt auf seinen Flächen tut. Auf etwa einem Viertel seiner gesamten landwirtschaftlichen Nutzflächen wachsen Blühpflanzen. Damit schafft er wichtige Lebensräume für unzählige Insekten, Vögel, Fledermäuse und viele andere Tiere. Zudem erzeugt der Landwirtschaftsmeister seit fast 20 Jahren erneuerbare Energie mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seiner Scheune.

 

„In Seevetal gibt es noch 81 landwirtschaftliche Betriebe, die insgesamt 5400 Hektar bewirtschaften. Wir wollen die bäuerlichen Familienbetriebe unterstützen, damit sie auch weiter in unserer Gemeinde wirtschaften können", sagte Frank Schmirek. „Statt nur auf Insellösungen für den Naturschutz zu bauen, setzen wir uns dafür ein, dass sich auf möglichst vielen Flächen artenreiche Pflanzen- und Tiergesellschaften entwickeln können", ergänzte Emily Weede, „dabei heißt die Lösung nicht bio oder konventionell wirtschaftender Betrieb. Wir müssen vielmehr zu einer insgesamt extensiveren Bewirtschaftung und damit zu einer größeren Artenvielfalt auf möglichst vielen Flächen kommen.“ Hier soll auch die Gemeinde Seevetal nach dem Willen der CDU und ihrer Bürgermeisterkandidatin aktiv werden. „Wir fordern, dass die gemeindeeigenen Flächen nur noch an Landwirte verpachtet werden, die den Niedersächsischen Weg mitgehen“, sagte Emily Weede. Die gemeindeeigenen Randstreifen und nicht mehr genutzte Wegeparzellen sollten zudem wichtige Korridore zur Vernetzung der Lebensräume werden.

 

„Das Engagement für den Artenschutz wird durch den Niedersächsischen Weg deutlich leichter, denn nicht alle Landwirte können es sich leisten, ohne finanzielle Unterstützung mehr für Biodiversität auf ihren Flächen zu tun", sagte Landwirtschaftsmeister Jürgen Maack, dessen Engagement für den Naturschutz bereits von der niedersächsischen Jägerschaft mit dem „Goldenen Rebhuhn“ gewürdigt wurde. Das „Goldene Rebhuhn“ ist die höchste Auszeichnung der Jägerschaft für Nichtjäger.

 

„Ein aktuelles Beispiel, wie wichtig es ist, Flächen extensiv zu bewirtschaften, ist der Nachweis des sehr seltenen Wachtelkönigs im Bereich Meckelfeld auf konventionell, aber extensiv bewirtschafteten Grünland", erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Schmirek. „Wir wollen unsere Landwirte, egal ob konventionell wirtschaftender oder Bio-Betrieb, auf dem Weg zu mehr Biodiversität in Seevetal unterstützen", sagte Emily Weede. Die Gemeinde könne Seevetaler Landwirte auch durch die Ko-Finanzierung von Direktvermarktungsprojekten unterstützen. „Dadurch werden gleichzeitig attraktive Einkaufsmöglichkeiten für Seevetaler Bürger geschaffen, die lokal erzeugte, saisonale Produkte direkt vor Ort kaufen können", so die Bürgermeisterkandidatin weiter. Der Niedersächsische Weg biete das richtige Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz und Biodiversität in Seevetal, sind sich Jürgen Maack, Frank Schmirek und Emily Weede einig.

 

   

 

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